Baumbewässerung erst ab Juli, Mahd bei extremer Trockenheit - was ist los im Akaziengarten? Sind die Ergebnisse unserer Workshops in Gefahr?
Auch während der Rekordhitze Ende Juni mit den höchsten jemals in Deutschland gemessenen Temperaturen ist von der Baum-Bewässerung nichts zu sehen. In der ersten Juli-Woche wird dann endlich gestartet – dieses Jahr durch ein neues Unternehmen.
Wir möchten sichergehen, dass alle Bäume, die es nötig haben, ausreichend versorgt werden, und fragen nach Bewässerungsintervall, Wassermengen und Plan, eine Rückmeldung dazu steht noch immer aus.
Zusätzlich rückt nun am vergangenen Mittwoch ein Mähtrupp an, um bei der sengenden Hitze und Trockenheit die Wiesen zu mähen - aus ökologischer Sicht völlig kontraproduktiv. Hierbei wurden die meisten Flächen komplett gemäht, so auch wieder das direkte Stammumfeld der Bäume. Ebenso die Maulbeerwiese, auf der eigentlich eine naturnahe Pflege mit gestaffelter Mahd zum Schutz der Insekten vorgesehen ist.
Wir können dazu nur den Kopf schütteln und uns fragen, was hier schief läuft. Liegt es an der Urlaubszeit, oder sind so langsam die Ergebnisse unserer Workshops in Gefahr??
Der letzte Workshop fand vor über einem Jahr statt, und bisher ist kein weiterer konkret geplant... Wir fänden es sehr schade, wenn sich dieses Format des konstruktiven Dialogs im Sand verliefe, die bisherigen Errungenschaften in der Praxis scheiterten, und wir statt des Dialogs wieder auf Konfrontation setzen müssten.