Spendenaufruf

Da es mit der Baumberwässerung durch die Parkverwaltung dieses Jahr nicht klappt, sammeln wir aktuell Spenden, um selbst eine Bewässerung beauftragen und kurzfristig Wasser an die durstigen Bäume bringen zu können. Denn viele Bäume, die über die letzten Trockenperioden hinweg noch erhalten werden konnten, zeigen nun rücktrocknende Kronen und sind am Absterben. Zudem die wenigen bisherigen Regenfälle nur die oberste Bodenschicht befeuchtet haben, während der für die Bäume relevante Boden darunter weiterhin ausgetrocknet ist. 

Eine professionelle Bewässerung kostet allerdings Geld - weshalb wir Deine Mithilfe brauchen! Bitte überweise Deine Spende auf folgende Bankverbindung:

ProAkaziengarten e.V., IBAN: DE20 5519 0000 0002 0930 11, BIC: MVBMDE55XXX, Stichwort: Bewässerung

Jeder Betrag zählt! Im Namen der Bäume herzlichen Dank!!

Petra Stappen
September 2026 - Jetzt ist es offiziell: LBIH lässt die Bäume dieses Jahr vertrocknen

Eine offizielle Umweltinformationsanfrage beim LBIH bringt nun nach sieben Wochen endlich die gewünschten Antworten. Allerdings macht sich beim Lesen Fassungslosigkeit breit. Anstelle der ausgebrachten Wassermengen der Vorjahre von 150 - 300 Litern Wasser pro Baum und Wässergang an 130 ausgewählten Bäumen werden die Bäume diesmal mit 3 - 15 Litern pro Baum „bewässert“. Eine halbe bis eineinhalb Gießkannen. Dies ist ein Skandal. 

Derart geringe Wassermengen können die Wurzeln gar nicht erreichen, was bedeutet, dass die Bäume im heißesten und trockensten aller bisherigen Sommer de facto ohne Bewässerung stehen gelassen wurden.

Hintergrund ist eine missverständliche Formulierung in der Ausschreibung, wonach 150 Liter pro Wässergang für Jungbäume und 300 Liter pro Wässergang für Alt- und Maulbeerbäume vorgegeben wurden. Während der professionellen Bewässerungsfirma der vergangenen Jahren klar war, dass damit nur jeweils die Menge pro Baum gemeint sein kann, wurden diese Mengen nun als Gesamtmenge pro Wässergang für alle Bäume beauftragt, woraus die winzigen Mengen pro Einzelbaum resultieren. Wir können dies nicht nachvollziehen, denn selbst ohne gärtnerische Vorbildung sollte der Verwaltung klar sein, dass eine solche Bewässerung überhaupt nichts bringt.

Wir erklären dem LBIH, dass hier ein Fehler vorliegt, und hoffen, dass noch kurzfristig eine wirkliche Bewässerung organisiert wird, damit die Bäume nochmal Wasser aufnehmen können, bevor sie in die Vegetationsruhe gehen. Ihrem derzeitigen Zustand nach zu urteilen, dürften die Folgeschäden massiv sein, und nicht wenige sonst den Austrieb im nächsten Jahr nicht mehr schaffen. Leider lässt die daraufhin folgende Korrespondenz jegliche Hoffnung auf ein vernünftiges Vorgehen schwinden. Denn als Reaktion verdoppelt der LBIH lediglich das Wässerintervall der vollständig sinnlosen Bewässerung. Auf Bitten des Vereins wird das Wasser letztlich wenigstens nur noch auf elf Bäume verteilt, damit zumindest diese etwas davon haben. Eine Lösung ist das nicht.

Petra Stappen
August 2026 - Die Bäume sterben, und niemanden interessiert es

Bis Mitte August ist es weiterhin heiß und völlig trocken, und der wenige Regen, der dann fällt, reicht lediglich, um die obersten Zentimeter Boden zu benetzen, während tiefere Bodenschichten noch immer ausgetrocknet sind. Den Bäumen sieht man den Trockenstress zunehmend an. 

Da das Wässerfahrzeug weiterhin nicht gesichtet wurde und uns darüber hinaus im Vergleich zu den Vorjahren verdächtig klein erschien, wir aber vom LBIH noch immer keine Auskunft zum Wässerintervall und den ausgebrachten Wassermengen erhalten haben, bitten wir das Darmstädter Echo um Hilfe. Leider erfolgt keine Reaktion. Auch bei einer Bitte an den Rechnungshof, eine kurzfristige Gesprächsrunde zur Klärung der Situation zu organisieren, werden wir abgewiesen.

Wir fragen nun das THW an, uns mal wieder zu Hilfe zu kommen, und warten auf Antwort.

Petra Stappen
Die dritte Woche ohne Wasser – lässt der LBIH die Bäume im Stich?

Mittlerweile ist es Mitte August, und das letzte Mal wurde ein Wässerfahrzeug im Park vor drei Wochen gesehen, während der Park unter der Hitze und Trockenheit ächzt.

Nachdem es die letzten Jahre eigentlich gut lief mit der Bewässerung der Bäume, lässt der LBIH ausgerechnet in einer der schlimmsten je dagewesenen Dürreperioden die Bäume im Stich?

Wir fragen beim LBIH an, wie das sein kann, und woran es hakt – und hoffen nun auf schnellstmögliche Abhilfe.

Petra Stappen
Baumbewässerung erst ab Juli, Mahd bei extremer Trockenheit - was ist los im Akaziengarten?

Auch während der Rekordhitze Ende Juni mit den höchsten jemals in Deutschland gemessenen Temperaturen ist von der Baum-Bewässerung nichts zu sehen. In der ersten Juli-Woche wird dann endlich gestartet – dieses Jahr durch ein neues Unternehmen.

Wir möchten sichergehen, dass alle Bäume, die es nötig haben, ausreichend versorgt werden, und fragen nach Bewässerungsintervall, Wassermengen und Plan, eine Rückmeldung dazu steht noch immer aus.

Zusätzlich rückt nun am vergangenen Mittwoch ein Mähtrupp an, um bei der sengenden Hitze und Trockenheit die Wiesen zu mähen - aus ökologischer Sicht völlig kontraproduktiv. Hierbei wurden die meisten Flächen komplett gemäht, so auch wieder das direkte Stammumfeld der Bäume. Ebenso die Maulbeerwiese, auf der eigentlich eine naturnahe Pflege mit gestaffelter Mahd zum Schutz der Insekten vorgesehen ist.

Wir können dazu nur den Kopf schütteln und uns fragen, was hier schief läuft. Liegt es an der Urlaubszeit, oder sind so langsam die Ergebnisse unserer Workshops in Gefahr??

Der letzte Workshop mit LBIH und Rechnungshof fand vor über einem Jahr statt, und bisher ist kein weiterer konkret geplant... Wir fänden es sehr schade, wenn sich dieses Format des konstruktiven Dialogs im Sand verliefe, die bisherigen Errungenschaften in der Praxis scheiterten, und wir statt des Dialogs wieder auf Konfrontation setzen müssten.

Petra Stappen
Pflanzaktion

2023 hatten wir ja in einer großen nachbarschaftlichen Pflanzaktion 165 Forstpflanzen verschiedener Baumarten in Form größerer Gehölzinseln in den Akaziengarten gepflanzt. Ziel war, herauszufinden, ob sich die kleinen Pflanzen unter den schwierigen Bedingungen im Akaziengarten besser behaupten können als größere Baumschulware und welche Baumarten sich am besten durchsetzen, sowie eine möglichst baldige stärkere Beschattung des Bodens zu erreichen. 

Da nach der Pflanzung allerdings einige unvorhergesehene Schwierigkeiten auftraten (Frost kurz nach der Pflanzung etc.) hat ein Teil der Pflanzen das erste Jahr leider nicht überlebt. 30 davon wollten wir nun nachpflanzen und haben Vereinsmitglieder und Freunde zur Nachpflanzaktion eingeladen. Die Hälfte der Kosten für die Pflanzen konnte über eine großzügige private Spende von Frau Ostermann und Herrn Platte (LBIH) gedeckt werden.

Bei schönstem Sommerwetter folgten ca. 20 Helferinnen und Helfer unserem Aufruf zur Nachpflanzaktion. Besonders gefreut haben wir uns über die Mithilfe einer internationalen Studentengruppe, die mittels einer Nachbarschaftsapp auf unser Vorhaben aufmerksam wurde.

Viele helfende Hände haben fleißig gebuddelt, gepflanzt und gegossen. Auch viele kleine Kinder brachten stolz ihre Mini-Gießkannen zum Einsatz und halfen beim Wässern. Dank des tatkräftigen Engagements aller Beteiligten konnte die Pflanzaktion nach gut zwei Stunden abgeschlossen werden.

Natürlich macht Buddeln auch hungrig und durstig, aber zum Glück wurden wir vom vereinsinternen Cateringteam top verpflegt -  mit selbstgebackenen Kuchen sowie kalten und heißen Getränken.

Nun hoffen wir, dass die liebevoll eingebrachten Pflänzchen gut gedeihen und bedanken uns herzlich bei allen, die geholfen haben. 

Petra Stappen
Pflanzaktion am Samstag, 6. Juni 2026

Liebe Mitglieder und Interessierte,

nun wird es wieder wärmer und wir möchten diese Gelegenheit nutzen, die leider eingegangenen Pflanzen in den umzäunten Arealen im Park durch ca. 40 neue zu ersetzen. Für diese hatte der Verein im letzten Jahr bei der 20 Jahr-Feier einen Pflanzen-Gutschein und weitere großzügig Spenden erhalten.

Natürlich sind wir hierbei wie immer auf die tatkräftige Unterstützung unserer rüstigen Mitglieder angewiesen.

Damit es kein reiner Arbeitseinsatz wird, laden wir an diesem Tag auch zu einem Kaffeeplausch mit Kuchen ein.

Hier die Eckdaten:

Termin:                       Samstag, 6. Juni 2026

Uhrzeit:                      14:00 Uhr

Treffpunkt:                im Rondell

Mitgebrachte Spaten werden gerne gesehen, wie immer freuen wir uns über zahlreiche helfende Hände und auf den Gesprächsaustausch mit Euch.

Herzliche Grüße vom gesamten Vorstand

Fotos: Pflanzaktion 25. Februar 2023

Petra Stappen
Mai 2026 - Fehlende Wässerung und Baumfällung

In der ersten Mai-Hälfte ist es schon wieder zu warm und zu trocken für die Jahreszeit. Wir fragen uns, wo die Baumwässerung vom LBIH bleibt.

Im Rahmen der Workshops war sich verständigt worden, aufgrund des schlechten Zustands vieler Bäume die Baumbewässerung über die Sommermonate auch die nächsten Jahre weiterzuführen. Diese sollte aufgrund zunehmender Frühlingstrockenheit zukünftig zeitiger im Frühjahr (April) beginnen, während sie im Herbst früher beendet werden kann.

Doch wir halten vergeblich nach den Wässerwagen Ausschau. Eine Nachfrage beim LBIH ergibt, dass die Beauftragung für dieses Jahr noch gar nicht abgeschlossen ist. Da es die nächsten Tage erstmal wieder regnerisch werden soll, ist die Bewässerung dann erst ab Mitte Juni vorgesehen.

Zusätzlich wird seitens des Rechnungshofs eine alte Robinie gefällt. Während es mit dem LBIH inzwischen ganz gut klappt, dass wir bei Fällentscheidungen vorab informiert und im Rahmen des rechtlich Möglichen miteinbezogen werden, gibt es mit dem Rechnungshof bislang keine derartige Vereinbarung. Uns würde daher der Fäll-Grund interessieren, und wir fragen dort an. Eine Antwort erhalten wir bislang nicht.

Petra Stappen
Erstbewässerung wird zur Chefsache

Tolles Wetter und viel Sonne - ein top April! Aber was heißt das für die kleinen Bäumchen im Akaziengarten? Eigentlich müssten sie schon jetzt dringend gewässert werden. Nur manchmal läuft die Saison nicht so ganz rund an… Ein paar Irrungen und Wirrungen führten dazu, dass der Vereinsvorstand des ProAkaziengartens kurzfristig selber die Schläuche in die Hand nahm und die Erstbewässerung der jungen Bäume durchführte: man muss halt Prioritäten setzen ;-)

Zukünftig werden wieder Freiwillige des Vereins “Zusammen in der Postsiedlung e.V.” die Bewässerung übernehmen, wie auch schon in den letzten Jahren.
Schon einmal vielen Dank an dieser Stelle für diesen großartigen Einsatz für unseren Akaziengarten!

Petra Stappen
Bäumchen und Mahd

Die Forstpflanzen auf unseren Pflanzflächen sind gut durch den Winter gekommen! Viele haben sich wirklich gut entwickelt – auch dank der Wässerung von Freiwilligen aus der Postsiedlung!

Außerdem hat die erste Mahd des Jahres auf den Rasenflächen im Park stattgefunden. Wir freuen uns erst, dass im Hinblick auf die warme und trockene Witterung nur Teilbereiche gemäht wurden, und das Gras auf vielen Flächen stehengelassen wurde. Leider müssen wir schnell feststellen, dass vielerorts genau die falschen Bereiche gemäht worden sind, nämlich direkt um die Bäume herum. Dies fördert ein stärkeres Austrocknen der Wurzelbereiche und lädt überdies Parkbesucher ein, sich genau in den Bereichen niederzulassen, die eigentlich geschont werden sollten. Auch ist es zu Rindenschäden durch das Mähen gekommen.

Ein Ergebnis der seit 2022 zwischen LBIH (Parkverwaltung), Hessischem Rechnungshof, Finanzministerium, Zusammen in der Postsiedlung e.V. und uns stattfindenden Workshops für eine bessere Zukunft des Akaziengartens war eine Umstellung der Mahd im ganzen Park, so dass weniger oft gemäht wird, und das Gras vor allem während heißer Sommertrockenzeiten stehen gelassen und nur in wenigen Teilbereichen gemäht wird, wie z. B. entlang der Wege. Außerdem erfolgt die Mahd insektenfreundlich mit einem Balkenmäher.

Laut den Empfehlungen eines eigens durch den LBIH in Auftrag gegebenen Baumgutachtens soll das Gras im direkten Baumumfeld dabei überhaupt nicht gemäht werden, vom Stamm sollen 2,50m Abstand gehalten werden, um oberflächennahe Wurzeln zu schonen und das Kleinklima zu verbessern. Dies ist vor allem bei Hitze und Trockenheit wichtig, um die Sonneneinstrahlung zu dämpfen und die Austrocknung zu vermindern.

 Wir kommunizieren an den LBIH, wie es aktuell gelaufen ist. Für zukünftige Mähgänge wird Besserung gelobt.

Petra Stappen
Winter im Akaziengarten
26. Januar 2026
Fotos: Axel Bernhardt, Petra Stappen
Petra Stappen
Wintervorbereitung

Schon vor ein paar Wochen haben wir die letzte Mahd in den abgegrenzten Bereichen für die Neupflanzungen durchgeführt.

Am Freitag trafen sich dann ein paar Freiwillige, um die kleinen Bäumchen mit Elefantengras zu versehen und winterfest zu machen - gerade noch rechtzeitig vor dem ersten richtigen Nachfrost in den letzten Tagen.

Petra Stappen
ProAkaziengarten im Radio

Anlässlich unseres 20jährigen Vereinsjubiläums berichtet der lokale Radiosender RadaR (Radio Darmstadt) über unseren Verein.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, dem 30.09.25, von 17:00 - 18:00 Uhr.

Wiederholt wird die Sendung drei Mal:
- 30.09. um 23:00
- 01.10. um 10:00
- 01.10. um 16:00
.
RadaR sendet auf der Frequenz UKW 103,4 MHz und kann auch per Webradio gestreamt werden.

Viel Spaß beim Anhören!

ProAkaziengarten e.V. - Radio Darmstadt

Mascha Wembacher
Feierlichkeiten zum 20jährigen Bestehen unseres Vereins

Der Wettergott meinte es diesmal gut mit „unserem Akaziengarten“: 
Bei strahlendem Sonnenschein fanden am Samstag Nachmittag die Feierlichkeiten zum 20jährigen Bestehen unseres Vereins ProAkaziengarten statt, und viele Menschen fanden den Weg ins Rondell der Parkanlage.
 
Pünktlich gegen 15 Uhr startet die Veranstaltung mit der Begrüßung durch unsere 1. Vorsitzende. Zu diesem Zeitpunkt haben sich bereits viele Zuhörer die Stellwände angeschaut, welche die Historie unseres Verein aufzeigen: gegründet vor 20 Jahren, um die geplante Bebauung des Parks mit Stadtvillen zu verhindern, hat sich der Verein gewandelt. So steht aktuell keine zu verhindernde Bebauung mehr im Vordergrund, sondern der starke Vitalitätsverlust des Baumbestands, verstärkt durch die Auswirkungen des Klimawandels - viele Bäume sind abgestorben, mussten gefällt werden bzw. brauchen zusätzliches Wasser, um die trockenen Sommer zu überleben. Heute setzt sich unser Verein natürlich weiterhin für eine denkmalgerechte Erhaltung als „grüne Oase“ ein, aber Themen wie Aufforstung und Bewässerung sind in den Fokus gerückt.
 
Dieses Ziel ist vielen Menschen wichtig, nicht nur den direkten oder indirekten Anwohnern des Parks. So befinden sich unter den Gästen auch weitere prominente Unterstützer: nicht nur der Direktor des LBIH, T. Platte aus Wiesbaden, sondern auch der Präsident des Landesrechnungshofes Hessen, U. Becker, mit mehreren Kolleg*innen und die stellv. Fraktionsvorsitzende der Grünen Darmstadt, H. Förster-Heldmann. Auch Radio Darmstadt ist vor Ort.
 
Nach der offiziellen Begrüßung startete ein Nachmittag mit vielfältigen Aktivitäten wie einer Parkführung zu den Stellen, an denen unser Engagement im Park sichtbare Früchte trägt, Filme über die Historie und einem Kreuzworträtsel mit attraktiven Preisen. Auch einen Kalender mit wunderschönen Bildern des Akaziengartens konnte man kaufen. Nebenher gab es Kaffee und Kuchen, weitere leckere Getränke und viele nette Gespräche. Ein prall gefülltes Spendenschwein rundete den tollen Nachmittag ab.
 
Vielen Dank an unser Organisationsteam für die perfekte Vorbereitung und an alle anderen Helfer und Besucher, die den Nachmittag zu einem wunderbaren Erlebnis gemacht haben.

Mascha Wembacher
2025: ProAkaziengarten e.V. wird 20!

Wir blicken zurück auf 20 bewegte Jahre mit gemeinsamen Aktivitäten, Protestaktionen, schönen Erlebnissen, schwierigen Zeiten, Erfolgsmomenten aber auch Misserfolgen und vielen Menschen, die unseren Verein auf die ein oder andere Weise begleitet und zum Gelingen unserer Projekte beigetragen haben - und finden, dies ist ein Grund zum Feiern.

 

Wir laden daher herzlich zu unserer Jubiläums-Veranstaltung ein:

am Samstag, den 6. September von 15 – 18 Uhr im Rondell des Akaziengartens.

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt, und wir haben verschiedene Aktivitäten geplant.

Wir freuen uns auf Euch/Sie!

Mascha Wembacher
13. März.2023

Leider wurde bereits die erste Pflanze der gemeinschaftlichen Baumpflanzaktion durch Vandalismus zerstört.

Zum besseren Schutz der Pflanzungen sollen seitens des LBIH in Kürze niedrige Umgrenzungen errichtet werden – wir hoffen, dass dies schnellstmöglichst geschieht!

Daher nochmal der Appell an ALLE: helft mit, unseren Park zu schützen, und sprecht ggfls. auch andere Besucher*innen bei zerstörerischem Fehlverhalten aktiv an – denn leider ist der Respekt vor Pflanzen, Tieren und der Arbeitsleistung anderer nicht bei jedem selbstverständlich, so dass die Pflanzungen nur geschützt werden können, wenn wir alle ein Auge auf sie haben!

Mascha Wembacher
Erste Gießaktion der neuen Bäume

Da uns die Freiwillige Feuerwehr Wassercontainer mit 2.000 L Wasser bereitgestellt hat, haben wir noch genug Wasser für eine erste Gießaktion übrig. Schläuche werden ausgelegt und Gießkannen geschleppt, so dass nach knapp drei Stunden bei frühlingshaftem Sonnenschein alle neu gepflanzten Bäumchen ihre Ration Wasser erhalten haben.

Mascha Wembacher
25. Februar 2023

Die Pflanzaktion ist ein voller Erfolg! Insgesamt kommen über 50 freiwillige Helfer am Samstag Vormittag in den Park, um tatkräftig mitanzupacken, 165 Bäumchen zu einem neuen Standort im Akaziengarten zu verhelfen.

Dabei sind die Helfer bunt gemischt – neben den Aktiven von ProAkaziengarten und Zusammen-in-der-Postsiedlung finden sich zahlreiche Anwohner*innen aus der Nachbarschaft, eine Delegation des benachbarten Studentenwohnheims sowie weitere Darmstädter Bürger*innen, die aktiv beim Klimaschutz mithelfen wollen. Erfreulicherweise sind auch Mitarbeiter*innen des im Park ansässigen Rechnungshofs gekommen, um ihrem Arbeitsplatz wieder zu mehr Grün zu verhelfen.



Gefilmt wird das Ganze von der Hessenschau, die am gleichen Tag berichtet – hier geht es zum Video: https://www.hessenschau.de/tv-sendung/pflanzaktion-im-akaziengarten-darmstadt,video-180174.html .

Unser herzlicher Dank dafür an das Team der Hessenschau!

So viele helfende Hände machen die Pflanzaktion zu einem Kinderspiel. Während wir bei der Planung der Aktion 2 Stunden für das bloße Löcher-graben veranschlagt hatten, werden die Pflanzflächen bereits nach einer halben Stunde von 165 überdimensionierten „Maulwurfhäufen“ verziert, so dass sich dann erstmal bei Kaffee und leckerem Kuchen gestärkt werden kann, bis die Bäumchen für die weitere Pflanzung ausgelegt sind.

Für die Pflanzung wurden bewusst kleine Forstpflanzen ausgewählt, die in recht dichtem Raster auf fünf Flächen im Park verteilt werden. Sie sollen sich gegenseitig zu schnellerem Wachstum verhelfen, um so den Boden möglichst bald beschatten zu können, der durch den Verlust vieler Altbäume immer mehr der Sonneneinstrahlung und so der Austrocknung ausgesetzt ist. Gepflanzt werden 16 verschiedene Baumarten, auch um zu testen, welche sich unter den Bedingungen im Akaziengarten am besten bewähren. Da sich immer wieder gezeigt hat, dass größere, hochqualitative Jungbäume nach ihrer Pflanzung im Akaziengarten Probleme bekommen, wurden nun kleine Pflanzen gewählt, um auszuprobieren, ob diese sich unter den schwierigen Standortbedingungen besser durchsetzen können. Denn obwohl die Ursachen für das massive Baumsterben im Akaziengarten bislang noch immer nicht eindeutig geklärt sind, trägt die zunehmende Verlichtung in jedem Fall ihren Anteil an der Abwärtsspirale.

Um ihnen den Start zu erleichtern, wird die Erde in den Pflanzlöchern mit Bodenverbesserer, Mykrorrhiza-Pilzen und Wasserspeichergranulat versetzt. Dann kann es losgehen, und Klein und Groß pflanzen, was das Zeug hält. Wasser fürs Anwässern wurde mit Unterstützung der Freiwillige Feuerwehr und des Rechnungshofs bereitgestellt und wird nun mittels "Gießkannen-Express" zu den Pflanzlöchern gefahren. Auch die Pflanzung gelingt nun im Handumdrehen, so dass der Park bereits um die Mittagszeit von 165 ausgepflanzten Bäumchen, zufriedenen Gesichtern und jeder Menge Flatterbändern erfüllt ist.

Auch Petrus ist auf unserer Seite, so dass es erst nach der Pflanzung zu regnen und zu schneien anfängt..

Flatterbänder dienen erstmal provisorisch dem Schutz der Pflanzungen, bis diese vom LBIH (Parkverwaltung) auch mit kleinen Zäunen eingefasst werden, wie aktuell mehrere Blühflächen.

Während vor etwas mehr als einem Jahr die „illegale“ Pflanzaktion der "Revolutionären Akaziengarten Front" den Stein ins Rollen gebracht hatte, erfolgt die heutige Pflanzaktion in Abstimmung mit der Parkverwaltung, die auch die Kosten für die Pflanzen übernimmt.

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Daher auch erstmal der Appell an ALLE: Bitte helft mit, den Park und die Neupflanzungen zu schützen! Es ist wichtig, alle anderen BesucherInnen aktiv auf eventuelles Fehlverhalten im Park anzusprechen, wenn dadurch Tiere oder Pflanzen geschädigt werden. Haben wir gemeinsam ein Auge auf unseren Park!

Ein schöner Bericht der 'Postsiedler' über die Aktion ist hier zu finden:

https://www.postsiedlung.de/blog/2023/02/25/akaziengarten-ueber-50-engagierte-quartierbewohnerinnen-beginnen-mit-der-wiederaufforstung-der-parkanlage/

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􀀁Unser herzlicher DANK geht an ALLE, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der Pflanzaktion beigetragen haben!!􀀁

Fotos: Ruth Wembacher, Bastian Ripper

Mascha Wembacher
08. April 2022

Stellungnahme zur Antwort des Ministeriums der Finanzen auf „Kleine Anfrage“ der Landtagsfraktion “DIE LINKE“


Die Landtagsfraktion „DIE LINKE“ hat Anfang des Jahres eine „Kleine Anfrage“ an das Land Hessen zum Thema Akaziengarten gestellt. Die Antwort liegt nun vor und ist hier einzusehen: http://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/9/07939.pdf


Vor dem Hintergrund der jahrelangen Beobachtung und Begleitung der Situation im Akaziengarten möchten wir an dieser Stelle zu einigen der aufgeführten Punkte Stellung beziehen.


Zu den Vorbemerkungen sei angemerkt, dass es nicht korrekt ist, den schlechten Zustand des Parks und des Baumbestands lediglich auf die trockenen Sommer und die kargen Bodenverhältnisse zu schieben. Vielmehr sind die Ursachen für den Vitalitätsverlust der Bäume bis heute ungeklärt, woran auch das angeführte Gutachten zu Maßnahmen der Bodenverbesserung nichts ändert, da hier lediglich eine oberflächliche Aufgabenstellung bearbeitet wurde. Während die drei Trockensommer der letzten Jahre dem Baumbestand definitiv zusätzlich zugesetzt haben, ist ein starker Vitalitätsverlust der Bäume bereits seit über 10 Jahren deutlich zu beobachten. Auch hatte keine andere Parkanlage in Darmstadt im gleichen Zeitraum einen derartigen Verlust ihres Baumbestands zu beklagen.


Der in Punkt 2 angeführte Zeitplan erscheint uns äußerst weit gefasst. Neben langfristigen Maßnahmen muss dringend auch kurzfristig etwas geschehen, um eine weitere Verschlechterung der Situation zumindest aufzuhalten.


Zu Punkt 3 können wir nur wiederholt betonen, dass die durchgeführten Untersuchungen völlig unzureichend sind, um der Ursache des plötzlichen Vitalitätsverlusts eines Großteils der Bäume auf die Spur zu kommen. Ein entsprechendes Fachbüro wurde zwar beauftragt, jedoch nicht mit Untersuchungen zum Bodenwasserhaushalt, obwohl sich zunehmend abzeichnete, dass die Bäume wohl in erster Linie an einem Wasserproblem leiden. Die im Gutachten gegebenen Empfehlungen „düngen und kalken“ können daher nur unter Vorbehalt gesehen werden, da sie nur auf Nährstoffanalysen basieren, während zahlreiche andere Parameter überhaupt nicht untersucht wurden. Auch wurden die im Gutachten selbst empfohlenen weiteren Untersuchungen von Spurennährstoffen sowie möglichen Schadstoffen unseres Wissens nach nicht beauftragt.


Zu Punkt 5: Dass inzwischen endlich eine verlässliche Bewässerung beauftragt wurde, ist äußerst erfreulich. Trotzdem muss hierbei beachtet werden, dass die Einzelbaumbewässerung von 134 Bäumen lediglich eine Notbewässerung darstellt, die dauerhaft nicht ausreicht, um den Baumbestand im Akaziengarten zu erhalten.


Zu Punkt 7: diese Aussage lässt sich unter der Kategorie „Alternative Fakten“ einordnen. Der Vertrag mit dem Dienstleister mag zwar anders lauten, im Akaziengarten wird seit Jahren aber einzig und allein Salz gestreut. Und dies ist dem LBIH auch bekannt – nicht zuletzt dadurch, dass ProAkaziengarten e.V. dies sowohl immer wieder anmahnt als auch dokumentiert (wie sogar Antwort 9 zu entnehmen).


Bzgl. Punkt 8 bestehen unsererseits weiterhin große Zweifel. Denn unseres Wissens ist bei der für den Akaziengarten zuständigen Niederlassung des LBIH keine einzige Person mit dem fachlichen Hintergrund für das Management einer Parkanlage beschäftigt, geschweige denn der fachkundigen Begleitung hydrogeologischer und baumphysiologischer Untersuchungen sowie einer sensiblen Sanierung der bestehenden Grünanlage.


Zu Punkt 9: es ist richtig, dass wir mit dem LBIH seit Jahren immer wieder im Austausch gestanden und uns über Problempunkte unterhalten haben. Leider folgten diesem Austausch jedoch oft keine Konsequenzen, was für uns wiederholt unverständlich und unbefriedigend war. Zwar gab es auch Momente guter Zusammenarbeit, eine durchgängige Einbeziehung auf Augenhöhe fand jedoch nicht statt.


Mascha Wembacher