Bäumchen und Mahd

Die Forstpflanzen auf unseren Pflanzflächen sind gut durch den Winter gekommen! Viele haben sich wirklich gut entwickelt – auch dank der Wässerung von Freiwilligen aus der Postsiedlung!

Außerdem hat die erste Mahd des Jahres auf den Rasenflächen im Park stattgefunden. Wir freuen uns erst, dass im Hinblick auf die warme und trockene Witterung nur Teilbereiche gemäht wurden, und das Gras auf vielen Flächen stehengelassen wurde. Leider müssen wir schnell feststellen, dass vielerorts genau die falschen Bereiche gemäht worden sind, nämlich direkt um die Bäume herum. Dies fördert ein stärkeres Austrocknen der Wurzelbereiche und lädt überdies Parkbesucher ein, sich genau in den Bereichen niederzulassen, die eigentlich geschont werden sollten. Auch ist es zu Rindenschäden durch das Mähen gekommen.

Ein Ergebnis der seit 2022 zwischen LBIH (Parkverwaltung), Hessischem Rechnungshof, Finanzministerium, Zusammen in der Postsiedlung e.V. und uns stattfindenden Workshops für eine bessere Zukunft des Akaziengartens war eine Umstellung der Mahd im ganzen Park, so dass weniger oft gemäht wird, und das Gras vor allem während heißer Sommertrockenzeiten stehen gelassen und nur in wenigen Teilbereichen gemäht wird, wie z. B. entlang der Wege. Außerdem erfolgt die Mahd insektenfreundlich mit einem Balkenmäher.

Laut den Empfehlungen eines eigens durch den LBIH in Auftrag gegebenen Baumgutachtens soll das Gras im direkten Baumumfeld dabei überhaupt nicht gemäht werden, vom Stamm sollen 2,50m Abstand gehalten werden, um oberflächennahe Wurzeln zu schonen und das Kleinklima zu verbessern. Dies ist vor allem bei Hitze und Trockenheit wichtig, um die Sonneneinstrahlung zu dämpfen und die Austrocknung zu vermindern.

 Wir kommunizieren an den LBIH, wie es aktuell gelaufen ist. Für zukünftige Mähgänge wird Besserung gelobt.

Petra Stappen